Tiroler Speck wird je nach Zuschnitt, Fettanteil und Reifung unterschiedlich verwendet. Beim Onlinekauf lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf Produktbezeichnung, Zutaten, Herkunft und Lagerhinweise.
Karreespeck, Bauchspeck und Schinkenspeck
Karreespeck stammt aus dem Rückenbereich und ist meist magerer. Er eignet sich besonders gut für dünne Scheiben auf der Jause.
Bauchspeck besitzt einen höheren Fettanteil. Dadurch bleibt er beim Braten aromatisch und passt gut zu Knödeln, Gröstl, Pasta oder Gemüse.
Schinkenspeck wird aus dem Schinken hergestellt und verbindet einen fleischigen Biss mit gereifter Würze. Die konkrete Ausprägung hängt vom Hersteller ab.
Woran erkennt man guten Speck?
- klare Produkt- und Herstellerangaben
- vollständige Zutatenliste
- passender Zuschnitt für die geplante Verwendung
- nachvollziehbare Lager- und Versandhinweise
- saubere, unbeschädigte Verpackung
Begriffe wie „traditionell“ oder „aus den Alpen“ ersetzen keine konkrete Herkunftsangabe. Bei geschützten Bezeichnungen sollte das entsprechende EU-Siegel erkennbar sein.
Speck für Jause und Küche auswählen
Für die Brettljause ist ein magerer, dünn aufgeschnittener Speck angenehm. Zum Kochen darf der Fettanteil höher sein, weil das ausgelassene Fett Geschmack und Röstaroma liefert. Wer verschiedene Zuschnitte testen möchte, kombiniert Karree- und Bauchspeck.
Versand und Lagerung
Nach der Zustellung prüfst du das Paket und lagerst den Speck entsprechend dem Etikett. Vakuumverpackte Ware bleibt bis zum Öffnen in der Originalverpackung. Nach dem Anschnitt wird sie gekühlt aufbewahrt. Ausführliche Hinweise findest du in unserem Ratgeber Speck richtig lagern.
Speck online bestellen
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