Mit der Brettljause auf die Alm: So packst Du richtig
Der Aufstieg verdient eine ordentliche Rast — und die Rast verdient eine ordentliche Jausn. Eine Brettljause auf der Alm braucht keine Küche. Sie braucht gute Zutaten und einen Rucksack, der mitdenkt.
Was gehört rein?
Ein Stück Hochfügener Bergkäse — würzig, mit geschmeidiger Schnittfläche nach etwa vier Monaten Reife. Dazu Karreespeck: der magerste Schnitt, fein geräuchert, dünn geschnitten hält er auch auf längeren Touren gut durch. Ein Tiegel Sennbutter direkt aus der Butterform, Roggenbrot vom Vortag. Und ein Glas Preiselbeer-Sirup — mit kaltem Quellwasser aufgespritzt wird daraus die beste Schorle, die ein Zillertaler Nachmittag kennt.
Wie richtig einpacken?
Käse nicht in Plastik — er schwitzt und verliert den Charakter. Pergamentpapier lässt ihn atmen. Den Karreespeck kühl halten: in einer kleinen Isoliertasche oder direkt neben der Wasserflasche im Rucksack. Das Brot bleibt in einem Leinenbeutel frisch und drückt den Käse nicht platt.
Die fertig zusammengestellte Tiroler Brettljause für Freunde lässt sich übrigens auch direkt als Set mitnehmen — alles bereits aufeinander abgestimmt.
Warum der Sommer den Unterschied macht
Was auf der Alm entsteht, steckt im Käse. Sommermilch von Kühen, die auf Bergwiesen grasen, schmeckt anders — intensiver, aromatischer. Warum das so ist, erklären wir im Überblick zum Almleben und Almsommer und im Detail im Artikel über Heumilch im Sommer und Winter. Ein Porträt des Bergkäses aus Sommermilch gibt es bei Almlust.
Griaß di auf der Alm — und guten Hunger.
