Heublumenkäse: Wenn Wiesenkräuter den Laib krönen
Wer den Zillertaler BergSenn Heublumenkäse aufschneidet, riecht die Wiese zuerst. Heuig-süßlich, mit einem blumigen Nachhall, der sich im Teig fortsetzt. Kein Extrakt, kein Aroma — nur getrocknete Bergwiesenkräuter, die den Laib von außen ummanteln.

Schafgarbe, Spitzwegerich, Salbei, Klee
Der Rand des Heublumenkäses besteht aus getrockneten Heublumen Tiroler Bergwiesen: Schafgarbe, Spitzwegerich, Wiesensalbei und Klee. Was in der Senne als Heubett für die Laibe galt, wird hier zur geschmacksgebenden Kruste. Die Kräuter übertragen ihre Aromen langsam in die Rinde — der Käseteig darunter bleibt mild, rund, mit einem blumigen Nachhall am Gaumen.
Mehr über das Zusammenspiel von Sennerei, Heumilch und Almkräutern liest du in unserem Artikel zum Almsommer.
Gold — verdient, nicht dekoriert
Der Heublumenkäse vom Zillertaler BergSenn wurde mit Gold ausgezeichnet. Kein Zufall: Handwerk, das Zeit braucht, braucht auch Juroren, die hinschauen. Was dahintersteckt, haben wir im Blog zur Gold-Auszeichnung aufgeschrieben.

Wie lange Bergkäse aus der Zillertaler Sennerei reift und warum das zählt, erklärt unser Artikel zu den Reifezeiten auf der Alm.
Auf die Jausn, auf das Brot
Der Heublumenkäse passt auf ein Holzbrettl, neben dunklem Brot und einem Radieschen. Er braucht keine Begleitung, die ihn übertönt. Den Laib am Stück — der Rand macht den Unterschied, erst recht beim ersten Anschnitt.
