Griaß di — stell dir vor, du sitzt auf einer Zillertaler Alm, 1.800 Meter über dem Alltag. Vor dir eine Holzbrettl. Darauf: Käse, der Zeit gebraucht hat. Echte Zeit. Mindestens drei Monate, manchmal ein ganzes Jahr.
Genau das findest du im tirolish-Shop — sieben handverlesene Käsespezialitäten aus Tiroler Bergregionen. Hier kommt jede einzelne davon.
Graukäse — der Uralte
Zillertaler Graukäse ist kein Trend. Er ist seit dem 14. Jahrhundert Teil der Tiroler Bergbauernküche — damals als clevere Verwertung der Magermilch nach der Butterherstellung. Heute trägt er eine geschützte Ursprungsbezeichnung der EU.
Was ihn besonders macht: Die Dicklegung erfolgt ausschließlich mit Milchsäurebakterien, ganz ohne Lab. Mindestens zehn Wochen reift der Laib bei 18–20 °C — jung zeigt er sich mild-säuerlich und krümelig, vollgereift wird er würzig-pikant mit einer leicht speckigen Textur. Unter 1 % Fett, dafür reich an Protein.
Klassisch serviert: mariniert mit Öl und Zwiebeln, in Kaspressknödeln oder in Zillertaler Krapfen. Wer ihn einmal pur probiert hat, versteht, warum er nach 700 Jahren noch immer hergestellt wird.
Zillertaler Bergkäse — fein würzig bis vollmundig
250 Heumilchbauern liefern der Heumilch Sennerei Zillertal jährlich 14 Millionen Liter Rohmilch — Grundlage für den Zillertaler Bergkäse, der je nach Reifestufe ein völlig anderes Gesicht zeigt.
Mit drei Monaten Reife: herzhaft-würzig, mit süßen Rahmnoten und einem Hauch Vanille. Nach zwölf Monaten: intensiver, salziger Abgang, der Teig kompakt und dennoch schmelzend. Das Aromenprofil der Almwiesen kommt nicht von ungefähr — 30 bis 50 verschiedene Gräser- und Kräuterarten der Zillertaler Bergwiesen prägen den Geschmack mit.
Gut zu Käsespätzle. Noch besser pur mit einem Glas Weißburgunder.
Tiroler Almkäse — saisonale Rarität mit g.U.
Seit 1997 EU-weit geschützt: Der Tiroler Almkäse darf nur im Bundesland Tirol, nur auf lizenzierten Almen und ausschließlich aus 100 % Almmilch hergestellt werden. Jeder Laib wiegt zwischen 30 und 60 Kilogramm — ein echtes Meisterwerk.
Der Herstellungsprozess folgt einem jahrhundertealten Rhythmus: Abendmilch ruht über Nacht in Holzgefäßen, wird morgens entrahmt und mit der frischen Morgenmilch vereint. Der sogenannte "Brennvorgang" erhitzt den Käsebruch unter stetigem Rühren auf 50–54 °C. Während der Reifung wird jeder Laib regelmäßig gewendet und mit Salzwasser gepflegt.
Am Gaumen: zuerst Walnuss und Malz, später Weißbrot und Röstzwiebeln, im Abgang Sauerrahm und getrocknete Früchte. Die Rinde elfenbeinfarbig bis hellgelb, dezent gelocht — so sieht handwerkliche Reife aus.
Zillertaler Bauerngold — geräucherter Bergkäse
Mindestens drei Monate reift die Bergkäsestange, bevor sie über Buchenholz geräuchert wird. Das Ergebnis ist das Zillertaler Bauerngold: eine ockerfarbene Rinde, darunter strohgelber, cremiger Teig — mild-würzig in der Grundnote, mit dezent-harmonischer Rauchnote, die nicht aufdringlich ist.
Viele essen ihn am liebsten pur. Wer ihn schmelzen lässt — in einem Burger, auf einem Almgericht oder überbacken — merkt schnell, warum er in der Zillertaler Küche ein Fixpunkt ist. Zu kräftigen Rotweinen macht er eine besonders gute Figur.
Im tirolish-Shop ist er in 250-Gramm-Stücken erhältlich, sorgfältig vakuumiert oder unter Schutzatmosphäre verpackt.
Käse, der aus dem Berg kommt
Tiroler Käse ist kein Supermarkt-Produkt. Er entsteht dort, wo die Milch nach Bergkräutern riecht, wo Sennereien noch Namen haben und Laibe noch von Hand gewendet werden. Der Zillertaler BergSenn steht stellvertretend für dieses Handwerk — eine Sennerei, die ihre Rohstoffe aus der direkten Umgebung bezieht und ihre Käse nach überlieferten Rezepturen produziert.
Von der Magermilch des Graukäses bis zum vollgereiften Jahresbergkäse: Im tirolish Käse-Sortiment findest du die ganze Bandbreite — ohne Umwege, direkt aus Tirol zu dir.
Bleib am Kas.
