Sonnwend-Jausn: Was auf die Bergwiese gehört

Sonnwend-Jausn: Was auf die Bergwiese gehört

Der 21. Juni ist nicht irgendein Abend. Die Feuer brennen auf den Graten, die Luft riecht nach Holzrauch — und du willst keine Jausn dabei haben, die erst mühsam ausgepackt werden muss. Hier ist die Liste. Kurz. Konkret.

Die vier Komponenten

Karreespeck, dünn aufgeschnitten. Der magerste Schnitt vom Rücken, kalt geselcht mit Tannenholz. Am offenen Feuer wird er eine Spur weicher, das Fett glänzt leicht auf. Mehr braucht er nicht.

Zwei Kaminwurzen pro Person. Handlich, robust, kein Messer nötig. Wer mag, hält sie kurz an die Glut — geht schnell, lohnt sich.

Bergkäse aus dem Zillertal, in Würfeln. Fein-würzig, mit dem typischen Schnitt eines gereiften Zillertaler Bergkäses. Am besten daheim vorschneiden, in Papier einschlagen.

Bauernbrot. Eine halbe Scheibe reicht. Gutes Brot trägt alles andere.

Was noch in den Rucksack gehört

  • Schneidebrett (Holz hält die Wärme)
  • Einfaches Messer
  • Ein sauberes Tuch — als Unterlage, als Serviette, als Abdeckung
  • Wasserflasche

Kein Teller. Kein Besteck. Keine Kühlbox. Eine Brettljause zur Sommersonnenwende braucht keine Bühne — nur gute Zutaten und den richtigen Abend.


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